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»Trauerspiel in unzähligen Akten

Unihockey, 1. Bundesliga: Döbeln – CFC Leipzig 4:9

Döbeln. Alles lief bestens. Allerdings nur elf Minuten lang. Weil ein Unihockey-Spiel aber dreimal 20 Minuten hat, reichten dem UHC Döbeln diese ersten tollen Minuten bei weitem nicht, um gegen den Erzrivalen CFC Leipzig zu punkten. Mit 4:9 bekamen die Döbelner eine Klatsche verpasst, die sich wohl so keiner ausgemalt hatte. Siegen hatte Döbeln wollen, um im Kampf um den Klassenerhalt mit dem Einzug in die Meisterrunde auf der sicheren Seite zu stehen. Doch was das UHC-Team am Samstag auf heimischem Parkett bot, kann ohne Weiteres als Trauerspiel bezeichnet werden.

Wie schon gesagt, es lief gut. Die Leipziger hatten einige Spieler zu Hause gelassen, darunter Steffen Pluta alias „Die Maschine“. Und auch als die von Deutschlands Frauen-Nationaltrainerin gecoachten Leipziger nach zwei Minuten in Führung gingen, gab es noch keinen Anlass, die Grabrede vorzubereiten. Uwe Wolf hätte in der siebenten Minute für den Ausgleich sorgen können – mit einem herrlich herausgespielten Tor. Doch er schoss neben den leeren CFC-Kasten, der ansonsten an diesem Tag auch aufgrund der Körperfülle des Leipziger Keepers bestens gesichert war.

Der Knackpunkt ist das 0:2. Leipzig erhöht nach elf Minuten und danach scheint Döbeln völlig von der Rolle. Ein Zustand, der sich leider nicht auflöste, sondern an diesem Samstag fast ohne Unterbrechungen bis zur letzten Minute andauert. Döbeln bleibt im ersten Gang stecken, während Leipzig immer schneller schaltet und bald auf Hochtouren läuft. Schneller und überlegter kaufen die Messestädter ihrem Gastgeber den Schneid ab. Der wirkt völlig konfus und nervös, spielt zuweilen in Slow-Motion und bekommt die Gegentore mit Ansage serviert. Das 0:3 ist so eines und fällt in der 16. Minute. Einen kleinen Lichtblick gibt’s noch kurz vor der ersten Drittelpause: Enno Franze schießt eine Minute später das vielumjubelte Tor zum 1:3.

Und auch das zweite Drittel beginnt vielversprechend: Toni Schnelle verkürzt nach drei Minuten auf 2:3 und lässt damit wieder Hoffnung keimen. Um diese jedoch aufblühen zu lassen, hätte der Ausgleich fallen müssen. Der aber bleibt an diesem Tag ein Traum. Döbeln schaltet in Zeitlupe von Abwehr auf Angriff, läuft insgesamt zu langsam, bleibt nicht am Gegenspieler dran. Und schießt die Bälle zu lasch. Während Sebastian Hensel im UHC-Kasten Schwerstarbeit zu leisten hat, weil die Leipziger einfach auch besser treffen, kann sich sein Gegenüber fast schon ausruhen.

Die enorme Anspannung auf dem Feld sorgt für Ruppigkeit, nur selten ist das Spiel gefällig. Kurz vor Ende des zweiten Drittels gibt’s dann den Verweis der Schiedsrichter an beide Teams: Zu viele Stockschläge, von jetzt an wird härter bestraft. Doch die Döbelner bestrafen sich selbst: Das 2:4 fällt in der 15., das 2:5 in der 16., das 2:6 in der 19. Minute.

Wer jetzt noch auf wenigstens einen Punkt hofft, ist grenzenloser Optimist. Zwar gelingt in Minute sieben des letzten Drittels das 3:7, nachdem Rico Hase schön durchmarschiert und Uwe Wolf perfekt steht. Doch das Trauerspiel hält noch ein paar Akte bereit: Das 3:7 in der 14. sowie die Tore zum 3:8 und 3:9 in der letzten Minute. Da ändert auch der traumhafte Treffer von Philipp Hamann nach Vorlage von Oliver Hofmann in die Schlusssirene hinein nichts am kollektiven Abschiedsschmerz des UHC – angesichts der drei zu Grabe getragenen Punkte.Manuela Engelmann

Ricardo Franze, UHC-Kapitän: „Schade, dass wir verloren haben. Es war eine einmalige Chance, in die Meisterrunde einzuziehen. Die haben wir uns wieder selbst vermasselt. Leipzig war abgeklärter und hat die Chancen, die wir vergeben haben, genutzt.“

Döbelner Allgemeine Zeitung (11.02.2008)

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