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UHC nicht aufzuhalten

Berlin. Nach dem sensationellen Heimerfolg vor zwei Wochen bewiesen die Jungs des UHC Döbeln 06 an diesem Samstag, dass es sich dabei keineswegs um Ausnahmespiel handelte. Die Muldenstädter bezwangen erneut BAT Berlin in einer spannenden Partie mit 12:10 und schickten die Hauptstädter damit ohne Umwege in die Relegation.

Ohne Frage traten die Berliner mit viel Respekt, vielleicht sogar ein wenig eingeschüchtert, auf das Spielfeld. War die 12:1 Niederlage im Hinspiel noch frisch in den Köpfen verankert, so leistete auch der gigantische Döbelner Fanblock hervorragende Motivationsarbeit und lies die Berliner sich wie bei einem Auswärtsspiel fühlen. Auch das Mannschaftsgefüge zeigte sich wieder von seiner vorbildlichsten Seite und trat als geschlossene Döbelner Front auf. „Seid giftig, aggressiv und vor allem seid hochmotiviert und stolz. 50 treue Döbelner Fans sitzen auf der Tribüne um uns zu sehen, nicht nur weil sie Spaß am Unihockey haben, sondern auch weil sie an uns glauben.“, das waren die Worte des Kapitän Ricardo Franze bevor der Pfiff zu den ersten 20 Minuten Spielspaß ertönte.

Döbeln agierte mit dem altbekannten und gleichzeitig sehr effektiven System. Alles nach vorn und voll drauf, getreu dem Sprichwort Angriff ist die Beste Verteidigung. Berlin musste sich mit einem gewaltigen Döbelner Druckspiel auseinandersetzen, womit sie jedoch nur schwer umgehen konnten. Konsequenz nach nur knapp zwei Minuten war der Führungstreffer durch Veteran und Kapitän Franze, der den kleinen Ball mit viel Gefühl förmlich ins Tor zirkelte. Zwar vermochten es die Hauptstädter nur sieben Sekunden später den Ausgleich zu erzielen, doch nahm sich Topschütze Christopher „Boom Boom“ Gruhne ein Herz und schoss die Döbelner Jungs ohne Umschweife 3:1 in Führung. Die Kraft von der Mulde beherrschte das Spielgeschehen ohne jeden Zweifel und nur durch einen kleinen Fehler gelang Berlin der Anschlusstreffer. Doch die Antwort folgte auf dem Fuße. Martin Sauermann und wieder Gruhne sorgten für Tor Nummer vier und fünf. Nun schlich sich Nachlässigkeit und fehlende Konzentration in die Döbelner Reihen und somit musste man 60 Sekunden vor Schluss gleich zwei weitere Gegentreffer hinnehmen. Mit einer 5:4 Führung ging es in die erste Pause.

Im zweiten Drittel starteten die Muldenstädter noch einmal voll durch. Wollte man doch Berlin nur nicht zum Zuge kommen lassen, die Überlegenheit ausspielen und den Sack endlich zumachen. Gesagt, gespielt, getan. Enrico Franze vollführte gleich zwei Kunststücke mit dem Plasteball und „Boom Boom“ Chris holte zum Hattrick aus. Somit fielen auch die zweiten 20 Minuten deutlich zugunsten der Döbelner aus und den BAT-Boys gelang lediglich in den letzten vier Minuten ein weiterer Treffer zum 8:5.

Im letzten Drittel wurde es noch einmal richtig spannend. Schlussendlich ging es für die Hauptstädter um alles, war dieses Spiel doch auch die letzte Chance der Relegation noch aus dem Weg zu gehen. Auch wenn die Überlegenheit des UHC deutlich zu sehen war, so fehlte es am Ende immer wieder an der nötigen Struktur und Konzentration mit der man in den 40 Minuten zuvor so konsequent arbeitete. Die schwarz gelbe Fraktion legte vor und BAT zog immer wieder nach. Doch der Kampfgeist, der Wille, Zusammenhalt und Einsatz waren auch an diesem Tag auf Seiten der Döbelner ungebrochen. Wieder war es Enrico Franze und letztens Endes auch einer der besten deutschen Topscorer Rico Haase, die mit je zwei Treffern den UHC in Führungsposition schossen. Zwar kamen die Berliner Jungs noch auf 12:10 heran, doch war die Niederlage auch an diesem Tag gegen diese unheimliche starke Döbelner Mannschaft unausweichlich. Auch wenn es vermehrt zu altbekannten Fehler des UHC kam, so war der Sieg doch mehr als verdient. Bleibt zu erwähnen, dass die drei errungenen Punkte nicht nur auf das Konto der hervorragenden Torschützen zu buchen ist, sondern vielmehr auf das leidenschaftliche Teamwork zurück zuführen ist. Die Mannschaft arbeitet als funktionierendes Ganzes, jeder schuftete für den anderen und keiner lies den anderen im Stich. Verdienter Sieg für den UHC. (MOH)

Döbelner Allgemeine Zeitung (14.04.2008)

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