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• Wenn die Wenns nicht wären…

Unihockey (Floorball), 1. Bundesliga: UHC Döbeln 06 –MFBC Löwen Leipzig 7:11
Döbeln. Auch wenn es das Ergebnis von 7:11 nicht vermuten lässt: Es gibt gute Aspekte im ersten Heimspiel des UHC Döbeln in der neuen Saison. Gegen die MFBC Löwen Leipzig sahen die Gastgeber gestern über weite Strecken wirklich nicht gut aus. Doch sie kämpften, kamen zurück ins Spiel und boten in der letzten Viertelstunde den Floorball, den die 210 Zuschauer gern von der ersten Minute an gesehen hätten.
Zu Beginn allerdings sah es aus, als hätten die Döbelner noch nie zusammen Floorball gespielt. Leipzig hatte von der ersten Sekunde an das Zepter fest in der Hand, jagte die Gastgeber quer übers Feld und ließ sich nur selten den Ball abknöpfen. Der UHC hingegen hatte zu tun, den Ball im Zusammenspiel an den jeweils anderen Mann zu bringen und ließ sich das kleine Ding immer wieder banal abknöpfen. Ganz zu schweigen vom Schussglück. Das hatten die Döbelner zu Beginn gar nicht. Immer wieder ergaben sich Chancen, wenn auch mit vergleichsweise enormem Aufwand erkämpft, doch Zählbares blieb aus. Die Löwen machten es besser. Das 0:1 fiel in der dritten Minute, das 0:2 fünf Minuten später. Als dann auch noch Stephan Richter beim Abwehrversuch den Ball zum 0:3 ins eigene Netz watschte, raufen sich die Zuschauer längst das Haar. Ungläubiges Kopfschütteln in den gut besetzten Reihen, geplagtes Aufstöhnen – was ist nur mit diesen Jungs los? Reine Kopfsache, ist zu hören. Gut möglich. Dass sie auch anders können, zeigen sie ja zum Schluss gegen den Deutschen Vizemeister der vergangenen Saison.
Zunächst aber gelang Rückkehrer Philipp Hamann das lang ersehnte erste Tor für die Döbelner. In der 13. Minute brachte er mit seinem Treffer die Halle zum Tanzen. Doch das Aufflackern währte nur kurz. Immer wieder blieb der Döbelner Ball in den MFBC-Reihen hängen, landete überm Tor oder eben daneben. Wo der UHC kein Glück hatte, nahmen es sich die Leipziger – aus dem Gewühl heraus schossen sie in der 19. Minute das 1:4.
Immerhin, das zweite Drittel endete 1:2. Doch souverän sahen die Döbelner auch dabei nicht aus. Zu bemüht und zu wenig gekonnt wirkte das, was sie boten. Folgerichtig waren es die Löwen, denen das erste Tor gelang, in der 26. Minute stand es 1:5. Drei Minuten später sogar 1:6. Rico Haase ließ dann das strapazierte Publikum ein zweites Mal freudig aufschreien – endlich wieder ein Tor für Döbeln, mit dem erneut die Hoffnung verbunden war, dass nun endlich der Knoten platzen möge. Dem war leider nicht so. Tore fielen in diesem zweiten Drittel keine mehr – auch nicht für die Leipziger, wenigstens etwas.
Das für alle Beteiligten interessanteste Drittel begann mit dem 2:7 der Leipziger. Noch in der selben Minute, der 46., schoss Oliver Hofmann nach Vorlage von Rico Haase das 3:7. Kurz danach machte sich Enthusiasmus in der Halle breit – Stefan Liers schoss das 4:8. Doch genauso schnell wie die Stimmung gestiegen war, sank sie wieder – mit dem Eigentor von Stephan Richter zum 4:8. Das 4:9 resultierte aus einem Fehler von Ricardo Franze. Danach aber zeigten sich die Döbelner plötzlich so, wie sie alle gern von Anfang an gesehen hätten: Bissig, konzentriert und vergleichsweise effektiv. Philipp Hamann netzte zum 5:9 ein. Das 5:10 ging erneut auf die Kappe der in diesem Spiel nicht ganz fitten UHC-Abwehr. Philipp Hamann krönte seinen Einstand mit seinem dritten Treffer – das 6:10 nach Vorlage von Ricardo Franze fiel in der 54. Minute. Auszeit. Plötzlich schien noch etwas zu gehen. Als dann auch noch Daniel Kießling mit einem Traumtreffer aus dem Nichts heraus das 7:10 markierte (58.), waren viele Unzulänglichkeiten an diesem Tag erstmal kurz vergessen. Doch mehr ging dann eben doch nicht. Leipzig schoss noch das 7:11 und den Döbelnern bleibt wieder nur zu resümieren: Wenn sie von Anfang an so gespielt hätten, wie am Ende… Haben sie aber nicht.
Manuela Engelmann

UHC Döbeln: Richter, E. Franze, R. Franze, Haase, Liers, Hofmann, Hamann, Schnelle, Sauermann, Barthel, Wolf, Schulz, Kießling, Rudolph, Spörrer, Schramm, Borchardt.
Zuschauer: 210.

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