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• UHC im Rausch holt die ersten Punkte

Floorball/Unihockey, 1. Bundesliga: UHC Döbeln 06 – SC DHfK Leipzig 10:4 (4:4; 3:0; 3:0)

Döbeln. So hoch haben die Döbelner Bundesliga-Floorballspieler die Herzen ihrer Fans schon lange nicht mehr schlagen lassen: Gestern Nachmittag spielte der UHC auf heimischen Parkett vor 180 Zuschauern wie entfesselt gegen einen am Ende hochgradig frustrierten Gegner aus Leipzig. Mit 10:4 gewann der Gastgeber gegen den SC DHfK, holte sich damit die ersten Punkte in dieser Saison und bot nebenbei ein wunderbar spannendes und vor allem schnelles Spiel von der ersten bis zur letzten Minute.
Das erste Tor fiel nach 48 Sekunden. Allerdings landete es im Netz der Döbelner und sorgte so für den ersten Schock. Hoffen und Bangen: Bitte lasst euch davon nicht beirren… Als dann zwei Minuten später auch noch das 0:2 fiel und UHC-Tormann Stephan Richter alles andere als gut dabei aussah, drohte die dritte Enttäuschung am Stück in dieser Saison. Doch weit gefehlt. Nach drei Minuten und 17 sekunden schoss Rico Haase aus der Drehung heraus frontal zum Leipziger Kasten das 1:2. Martin Sauermann ließ knapp fünf Minuten später die Halle brodeln, als er kurzentschlossen auf rechts abzog und mit einem platzierten Schuss den Ausgleich markierte. Genauso kurzentschlossen sorgte er für die erste Führung des UHC – das 3:2 fiel in der zehnten Minute.
Entschlossen wirkten die Döbelner nun, keine Spur mehr von der phasenweisen Kopflosigkeit der vergangenen Woche. Die UHC-Abwehr agierte aktiver, verbissener. Und obwohl oder vielleicht auch weil die Döbelner anstatt mit drei, wieder nur mit zwei – leicht umgestellten – Reihen spielten, bekamen die Makin/Franze-Schützlinge ihren Gegner zunehmend besser in den Griff. David Rudolph verpasste in der 13. Minute eine Riesenchance. Und er sollte an diesem Tag nicht der einzige bleiben. Möglichkeiten über Möglichkeiten erarbeiteten sich die Döbelner und boten dabei gutklassigen Floorball. Nach einer starken Phase folgte kurzzeitig Ernüchterung: Leipzig schoss innerhalb von nur einer Minute das 3:3 und das 3:4. Doch Martin Sauermann machte sein Team und die Fans wieder glücklich: mit dem 4:4 in der 18. Minute.
Dass die Leipziger im weiteren Spielverlauf kein einziges Tor mehr schießen sollten, ahnte zu diesem Zeitpunkt natürlich niemand. Und das wagte auch keiner zu hoffen. Doch die Döbelner starteten nicht nur wie die Feuerwehr mit dem 5:4 von Rico Haase nach 37 Sekunden in das zweite Drittel. Sie steigerten sich auch zunehmend und entkräfteten damit alle Befürchtungen, gegen Ende der unheimlich schnellen Partie schlapp zu machen. Das sechste Tor ließ zwar lange auf sich warten, fiel aber in der 15. Minute doch noch und sorgte für grenzenlosen Jubel – die erste Zwei-Tore-Führung für den UHC! Nur eine Minute später setzte Oliver Hofmann, der genau wie Michael Schulz unheimlich rackerte, vor dem Tor allerdings kein Glück hatte, den Ball an die Latte, David Rudolph brachte ihn im Nachschuss zum 7:4 unter. Döbeln wirkte wie euphorisiert, agierte stark, während Leipzig zunehmend Frust schob. Souverän spielte der Gastgeber sein Spiel, diesmal saßen die Pässe, die Abstimmung in den Reihen funktionierte – ein gutes Team stand da auf dem Parkett.
Im dritten Drittel wurde alles irgendwie noch besser. Während die Leipziger zunehmend Härte ins Spiel brachten, weil sie den im Rausch spielenden Döbelnern nichts anderes entgegenzusetzen hatten, verteidigten diese ihr Tor wie die Löwen. Stephan Richter hielt alles, was die Abwehr durchließ. Und vorn? Ging auch noch was. Oliver Hofmann verwandelte einen Penalty zum 8:4 (7.), Rico Haase schoss das 9:4 (10.). Vier Minuten vor Schluss schickte David Makin zur Entlastung eine dritte Reihe aufs Parkett, in der Routinier Philipp Hamann die Fäden in der Hand hielt. Daniel Kießling war es vergönnt, in der 19. Minute das 10:4 zu schießen. Die letzte Minute: Ein stehendes Publikum, klatschend, jubelnd. Jungs, bitte weiter so!
Manuela Engelmann
UHC Döbeln: Richter, Hofmann (1), Haase (4), Liers, Sauermann (3), Barthel, Wolf, R. Franze, Hamann, Schulz, Rudolph (1), E. Franze, Schnelle, Spörrer, Schramm, Kießling (1).

Saisonabbruch 2020/2021
Aufgrund der aktuellen nach wie vor angespannten Corona-Lage in Deutschland, speziell auch im Bereich der SBK-Ost, haben die Kommissionsmitarbeiter der SBK-Ost beschlossen, die aktuelle Saison 2020/2021 zu beenden und alle Spiele zu annulieren.
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