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UHC Döbeln im Finale

Floorball 2. Bundesliga: TV Eiche Horn Bremen – UHC Döbeln 06 11:10 n.V. / 8:10

Bremen/Döbeln (MS). Nach zwei anstrengenden und harten Spielen gegen den TV Eiche Horn Bremen konnte sich der UHC Döbeln 06 für das Finale der 2. Bundesliga qualifizieren.

Eigentlich waren die Ziele für das Wochenende klar abgesteckt. Man wollte den Finaleinzug bereits im zweiten Spiel der Serie klar machen, da man das erste in der Heimat mit 10:5 klar für sich entscheiden konnte. Doch der Start verlief alles andere als planmäßig, denn bereits nach 26 Sekunden gingen die Bremer in Führung und bauten diese sogar auf 2:0 aus. Der UHC kombinierte zwar sehr schön vor dem gegnerischen Kasten, doch kam nichts Zählbares dabei raus. Somit dauerte es bis zur fünften Minute, ehe die Muldestädter das erste Mal jubeln durften. Kapitän Ricardo Franze konnte nach schöner Vorarbeit von Martin Sauermann einnetzen. Der Knoten schien geplatzt. Binnen drei Minuten drehte der UHC den Spieß um. Durch Tore von Hamann und Sauermann ging Döbeln in Führung. Doch die Freude über das Ergebnis verleitete zu Leichtsinn, den die Hanseaten eiskalt nutzten. Somit gab es einen Pausenstand von 5:3 aus Bremer Sicht.

UHC verliert in der Verlängerung

Im zweiten Drittel konnten die Hausherren ihren Vorsprung weiter ausbauen und sich zwischenzeitlich über eine komfortable Führung von 7:3 freuen. Doch von Unmut auf der Bank der Döbelner keine Spur. Ein unermüdlicher Siegeswille entbrannte in den Augen der Spieler, was in Entschlossenheit und Biss gipfelte. Und dies sollte sich auszahlen. In der siebenten Minute gelang es dann Tormaschine Rico Haase, das Runde ins Eckige unterzubringen. Das Spiel wurde zunehmend brisanter, was einige Strafen nach sich zog. Bis zur Pause konnten die Muldestädter sich durch Tore von Haase und Hamann auf 8:6 herankämpfen.
In der Kabine fand das Trainergespann Ines Augustin und Uwe Wolf die richtigen Worte, um die Mannschaft für das dritte Drittel vorzubereiten, denn es hieß alles oder nichts. Bremen schoss zwar das erste Tor, doch schon acht Sekunden später gelang es dem sehr stark spielenden Daniel Kießling auf Vorarbeit von Toni Schnelle, den Ball im Gehäuse zu platzieren. Nur wenige Augenblicke später war es erneut Kießling, der nach ansehnlicher Vorarbeit von Enrico Franze nur noch einschieben brauchte und somit die Döbelner bis auf ein Tor heranbrachte. Leider hielt dies nicht lange. Ausgerechnet in einer Überzahl des UHC konnte TV Eiche Horn den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellen. Innerhalb von zwei Minuten war es wieder einmal Haase, der mit zwei Traumtoren den 10:10-Gleichstand besorgte. Trotz Strafen für den UHC schaffte es das Team in die Verlängerung. Diese jedoch konnte an diesem Tag Bremen für sich entscheiden.
Folge waren eine Nacht in Bremen und die Entscheidung im dritten Spiel. Spieler und Trainer waren sichtlich geknickt. Nach der Nacht im Hostel hieß es alles oder nichts. Der UHC startete konzentriert und kontrolliert ins erste Drittel, da man nicht dieselben Fehler aus dem zweiten Spiel wiederholen wollte. In der dritten Minute dann die Belohnung. Philipp Hamann brachte auf Vorlage von Toni Schnelle den UHC in Führung. Kurze Zeit später erhöhte Martin Sauermann auf 0:2. Doch die Muldestädter verfielen den alten Problemen: Unkonzentriertheit, zu großer Abstand zum Gegner und Abschlussschwäche vorm gegnerischen Kasten. Das brachte die Bremer natürlich zurück ins Spiel. Diese schossen sich gleich mit vier Toren in Führung.

Schwere Verletzung bei Spielertrainer Uwe Wolf

Nach der Drittelpause wechselte sich Spielertrainer Uwe Wolf ein, was prompt mit einem Tor belohnt wurde. Das Spiel nahm wieder Fahrt auf und Chancen auf beiden Seiten gab es genug. Allerdings musste Döbeln nun aufgrund von vier fraglichen Strafen in Unterzahl spielen. Hinzu kam die schwere Knieverletzung von Uwe Wolf bei einem Zweikampf. Für ihn war es das Ende des Spieles. Doch einmal mehr bewies die Mannschaft eine bewundernswerte Moral. Vor allem Torhüter Daniel Bachmann hielt alles, was zu halten war und ließ damit seine Teamkollegen weiter hoffen. Stephan Richter, der nicht den Vorzug im Tor erhielt, übernahm das Coaching, da Trainer Wolf behandelt werden musste. Während der Spielunterbrechung raufte sich die Mannschaft zusammen: „Jetzt erst recht“. Eine unglaubliche Aufholjagd begann, die durch Tore von Franze, Schnelle, Schulz und Haase mit dem 7:7-Pausenstand belohnt wurde.

Philipp Hamann besiegelt Sieg

Das letzte Drittel begann, beide Teams auf Augenhöhe, doch Bremen gelang erneut der bessere Start und ging in Führung. Nur 29 Sekunden später glich Michael Schulz nach schöner Vorarbeit von Rico Haase aus. Noch 13 Minuten zu spielen, dann geschah es, Philipp Hamann fing einen gegnerischen Pass ab und lief allein auf den Torhüter, bange Sekunden, dann der riesige Jubel des Teams – „Toooor“. Auszeit. Die Mannschaft erhielt letzte Instruktionen für die verbleibende Zeit. Alle aus dem Team zeigten vollen Körpereinsatz, getreu dem Motto: Nur kein Gegentor mehr. Mit Erfolg, denn Philipp Hamann war es, der den Sieg dann endgültig klar machte und zehn Sekunden vor Abpfiff das leere Tor der Bremer traf. Damit fuhr der UHC einen schweren, aber doch hoch verdienten Sieg ein und steht zurecht im Finale der 2. Bundesliga.

UHC Döbeln 06: Franze Ricardo ( C ), Bachmann Daniel ( T ), Richter Stephan ( T ), Sauermann Martin, Wolf Uwe, Hohenstein Hannes, Franze Enrico, Schnelle Toni, Kaubisch Marc, Hamann Philipp, Haase Rico, Liers Stefan, Kießling Daniel, Schulz Michael.

Döbelner Allgemeine Zeitung (30.03.2011)

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