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Auf neuen Wegen durch schwere Zeiten

Floorball: UHC-Chefin spricht auf dem Stadtsofa über Pläne, die personelle Schieflage des Vereins in den Griff zu bekommen

Döbeln. Am Wochenende startet der UHC Döbeln mit seiner ersten Herrenmannschaft und dem Spiel gegen den UHC Weißenfels II in die neue Floorball-Saison. Hinter dem Verein liegt eine Sommerpause, in der wichtige Spieler die UHC-Familie verlassen haben. Vor dem Verein liegen harte Jahre. Die DAZ sprach auf dem Stadtsofa mit Vereinschefin Cornelia Hofmann über die aktuelle Situation, Pläne und neue Wege, die der UHC gehen muss, um personell wieder in sicheres Fahrwasser zu gelangen.

Frage: Wer hat die erste Mannschaft verlassen und warum?

Cornelia Hofmann: Philipp Hamann und Robin Spörrer spielen jetzt bei den Floor Fighters Chemnitz. Genauso wie Oliver Hofmann, der deshalb ein Jahr in Weißenfels ist, wollen sie erstklassig spielen, sich weiterentwickeln. Oliver bleibt aber in unserem Verein und wird auch weiter als Schiedsrichter und im Vorstand des UHC arbeiten. Er möchte gern seine Erfahrungen, die er bei Weißenfels sammeln kann, für den UHC nutzen. Er sagt selbst, dass er Döbelner ist und bleibt.

Frage: Es war von einer Gastspiellizenz die Rede?

Richtig. Es ist noch offen, ob er eine solche von Weißenfels erhält. Sollte das passieren, wird Oliver Hofmann für den UHC spielen – das hat der Vorstand entschieden.

Personellen Zuwachs hat es keinen gegeben?

Leider nein. Es ist sehr schwierig, Leute nach Döbeln zu bekommen. Selbst in der aktuellen Mannschaft sind nur noch wenige, die hier vor Ort wohnen. Die meisten pendeln, weil sie anderswo arbeiten oder studieren.

Was ist das Ziel für diese Saison?

Bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Die Mannschaft selbst möchte in nicht allzu ferner Zukunft wieder in die 1. Bundesliga aufsteigen. Doch jetzt müssen wir erst einmal den Kader stabilisieren.

Wie könnte das aussehen?

Wir werden uns im Ausland umschauen, eventuell in Tschechien und Polen nach Spielern für uns suchen. Und wir denken über eine Partnerschaft mit Vereinen beispielsweise in Schweden nach.

Ausländer einzukaufen hat der UHC bis vor gar nicht allzu langer Zeit noch abgelehnt.

Das stimmt. Aber es bleibt uns mittlerweile keine andere Möglichkeit, wenn wir langfristig hochklassigen Floorball in Döbeln spielen und anbieten wollen. Erwachsenen Floorball-Nachwuchs in der Region zu finden, ist nahezu aussichtslos.

Wie sieht es im Kinder- und Jugendbereich beim UHC aus?

Wir haben eine U11 und eine U15 in der Regionalliga Kleinfeld. Problematisch war das Finden von Trainern für die Teams. Letztlich haben sich mit Erik Simon, Gunnar Liebig und Max Kunert Spieler aus dem Verein dazu bereiterklärt. Toni Schnelle wird die Regionalliga-Herren, die aufgrund ihrer Mannschaftsgröße auch Kleinfeld spielen, trainieren.

Gibt es noch den ganz jungen Nachwuchs?

Ja. Unsere Zwerge. Die Gruppe ist momentan sehr klein und wird von Annett Möbius betreut. Nicht nur dort und bei den älteren Kindern sind neue Interessenten gern gesehen – auch im Herrenbereich freuen wir uns über Zuwachs.

Unterhielten sich auf dem Stadtsofa über die bevorstehende Saison des UHC Döbeln 06: Vereinschefin Cornelia Hofmann und DAZ-Redakteurin Manuela Engelmann.

Döbelner Allgemeine Zeitung (16.09.2011)

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