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Horror: Zehn Minuten zerstören UHC-Punktetraum

Floorball 1. Bundesliga: Floor Fighters Chemnitz – UHC Döbeln 06 7:5 (1:2; 1:0; 5:3)

Chemnitz/Döbeln (MR). Fast nicht in Worte zu fassen ist das, was sich im Ostderby der Döbelner Bundesliga-Floorballer mit den Floor Fighters Chemnitz abspielte. „Wahnsinn“ oder „völlig verrückt“ sind Worte, die die Situation der Döbelner am vergangenen Wochenende ungefähr beschreiben. Noch in den letzten Minuten des letzten Drittels führte der UHC mit 4:2, um dann am Ende mit 5:7 zu unterliegen. Ernüchterung traf die Döbelner Floorballer im zweiten Drittel, in dem sie ihren Vorsprung aus der Hand gaben. Das erste Drittel lief relativ ausgeglichen, wobei bereits hier deutlich wurde, dass ein heißer Kampf bevorstand. Das erste Tor der Partie erzielte Paul Tomas in der fünften Minute nach Vorlage von UHC-Kapitän Martin Sauermann. Auch die zweite Kiste der Partie gelang einem Muldestädter. Enrico Franze konnte die Überzahlsituation nach einer Zwei-Minuten-Strafe für Chemnitz nutzen und markierte einen sehenswerten Treffer nach tadellosem Kombinationsspiel. Alles lief nach Plan, die Chemnitzer schienen bereits jetzt die Lust am Spiel verloren zu haben und Döbeln kontrollierte sie scheinbar nach Belieben. Bälle, die den Weg durch die UHC-Abwehr fanden, wurden von Stephan Richter pariert. Dies ging bis kurz vor Ende des ersten Drittels auch so weiter. Dann kamen die Chemnitzer besser ins Spiel und erzielten den Anschlusstreffer zum 1:2.

Die Floor Fighters machten ihrem Namen alle Ehre und kämpften, was das Zeug hielt, waren immer präsent und gingen jedem verloren gegangenen Ball hinterher. Mit dieser Einstellung gelang ihnen gleich zu Beginn des zweiten Spielabschnitts der Ausgleich zum 2:2. Alles was in diesem zweiten Drittel noch folgte, waren Zeitstrafen auf beiden Seiten, die aber keines der beiden Teams nutzen konnte. In großen Teilen des letzten Drittels der Partie zeigte der UHC Döbeln noch einmal, warum er angereist war. Er wollte um jeden Preis die wichtigen drei Punkte aus diesem Derby mitnehmen. Nachdem UHC-Trainer Uwe Wolf und auch andere Spieler eine feurige Kabinenansprache gehalten hatten, gelang erneut Enrico Franze endlich der 2:3-Führungstreffer. Das befreite. Döbeln spielte wie ausgewechselt und konnte, erneut in Überzahl, die Führung sogar noch auf 2:4 ausbauen. Was aber jetzt folgte, war die Hölle für jeden Floorball-Freund aus Döbeln.

Die Fighters schossen in zehn Minuten fünf Tore und machten dem UHC damit endgültig den Garaus. Auch der UHC hatte sich eine Zeitstrafe geleistet. Der Assistgeber für das letzte Döbelner Tor, Rico Haase, musste auf die Bank und leider auch mit ansehen, wie Chemnitz das 3:4 schoss. Warum die Floor Fighters Chemnitz aber im Anschluss noch vier weitere Treffer erzielten, kann aus Sicht der Cracks aus Döbeln nicht vollständig geklärt werden. Ausschlaggebend für die Niederlage war wohl die schlechte Chancenverwertung. Gemessen an den Chancen der Döbelner hätten sie die doppelte Anzahl Tore erzielen müssen. Doch es war das Netz der Gäste, das noch dreimal zappelte, womit es 7:4 stand. Paul Tomas konnte in der letzten Minute dieses Horrorszenarios nur noch Ergebniskosmetik betreiben und traf zum 7:5. Der UHC Döbeln 06 hat gut gekämpft, doch die technisch etwas schwächeren Chemnitzer waren einen Tick besser und überzeugter in diesen Kampf gegangenen.

UHC Döbeln 06: Daniel Bachmann (Goalie), Stephan Richter (Goalie), Martin Sauermann (C), Martin Roßberg, Toni Schnelle, Stefan Barthel, Maximilian Thomas, Robyn Spörrer, Enrico Franze, David Rudolph, Hannes Hohenstein, Lubos Deraha, Paul Tomas, Ondreij Kavalir, Philip Schramm, Marc Kaubisch, Rico Haase, Stefan Liers, Daniel Kießling, Michael Schulz.

Döbelner Allgemeine Zeitung (01.11.2012)

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