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Sprachlos und enttäuscht

Floorball, 1. Bundesliga: UHC Döbeln 06 – TV Lilienthal 4:9 (0:1; 0:2; 4:6)

Döbeln. Was war das? Ein Phänomen, unerklärlich und von jener Sorte, die man lieber nicht hätte kennen lernen wollen. Da machen die Döbelner Floorball-Cracks eigentlich nichts anders als sonst, nur dass ihnen in der Begegnung gegen TV Lilienthal lange so gar nichts gelingen will. Bis zum letzten Drittel, als der Lilienthaler Kasten doch noch klingelt, aber zu spät. Die bittere 4:9-Niederlage lässt sich nicht mehr aufhalten.

„Was soll man dazu sagen?“, schüttelt Enrico Franze, der sportliche Leiter, den Kopf. Es fehlen die Worte. Umso größer ist die Enttäuschung. Gegen die körperlich starken Lilienthaler zu gewinnen wäre eine schöne Überraschung gewesen; Tabellenschlusslicht Döbeln hätte die Punkte auch gut gebrauchen können. „Ein solches Spiel darf zu Hause eigentlich nicht passieren“, bedauert Franze, „wenn diesmal Zuschauer vorzeitig gegangen sind – ich könnte es sogar verstehen.“

Frisch und ausgeschlafen wirkten die Gäste und zeigten von Beginn an entsprechende Leistung auf dem Parkett. Der UHC indes wirkte etwas müde, lief oft hinterher, ließ sich von den Gästen mühelos ausspielen. Viele Ballverluste brachten die Döbelner und ihre Fans zur Verzweiflung, während die Lilienthaler Stöcke das Spielgerät magisch anzogen. Eine klasse Chance bot sich dem Gastgeber in der 6. Minute, als Michael Schulz – nach dem Spiel zum best player des UHC gekürt – den Ball an die Latte knallte. Erfolgreicher war Fabian Diaz de Armas: In der 15. Minute netzte er zum 0:1 ein.

Im zweiten Drittel bot sich den Gastgebern schon nach zwei Minuten eine Riesenchance zum Ausgleich: Der Unparteiische hatte auf Penalty plädiert, nachdem Lilienthal eine klare Torchance der Döbelner verhindert hatte. Lubos Deraha trat an, doch Lilienthals Schlussmann vereitelte. Umgekehrt fackelte der Gegner nicht lange. 6. Minute: Ein Abspielfehler des UHC leitet das 0:2 ein. Lilienthals Frithjof Pfennig ist am Ball, macht drei lange Schritte und schließt erfolgreich ab. Beim 0:3 (11.) verlässt UHC-Goalie Daniel Bachmann seinen Kasten, um einen Angriff abzuwehren, wird aber ausgespielt. Das Tor – so einladend wie ein offenes Scheunentor für Lilienthals Daniel Bruns. In der 13. Minute hat Rico Haase die Möglichkeit zum Anschluss, doch sein Ball geht im zu spitzen Winkel am Tor vorbei. In der letzten Spielminute des zweiten Drittels nimmt die Partie noch einmal Fahrt auf; doch Lilienthals Alexander Seitz trifft nur die Ecke zwischen Latte und rechtem Pfosten, auf der Gegenseite verhindert der Schlussmann Michael Schulz` straffen Schuss.

Das letzte Drittel wird mit zehn Treffern torreich, wird aber auch eine bittere Lektion für die Gastgeber. Bereits nach zwei Minuten erhöhen die Gäste auf 0:4; Sekunden später und mit nahezu demselben Spielzug zappelt das 0:5 im Netz. Wie ein Befreiungsschlag muss sich da das 1:5 anfühlen, das Jan Kirchmann nach Vorlage von Martin Potucek in der 7. Minute gelingt. Doch ein Ballverlust nur drei Minuten später wird bitter bestraft: Nach straffem Abspiel ein starker Abschluss zum 1:6. Das 1:7 fällt eine Minute später. Vorbereitet durch Fabian Diaz de Armas ist der Lilienthaler beim 1:8 selbst am Zug (14.). Der UHC – nicht chancenlos, aber für einen erfolgreichen Abschluss fehlt das Glück. Erst nachdem Lilienthal zum 1:9 eingenetzt hat, wendet sich Fortuna den Gastgebern zu. Mit einem Doppelschlag treffen Haase und Hendrik Tzschoppe zum 2:9 und 3:9. Mit einem Traumtor setzt Martin Sauermann 42 Sekunden vor Abpfiff den Schlusspunkt dieser Partie: 4:9.

Antje Krieger, Döbelner Allgemeine Zeitung (13.01.2014)

UHC Döbeln 06 gegen TV Lilienthal

Kein guter Tag war die jüngste Begegnung der Döbelner Bundesligisten – im Bild vorn Forward Lubos Deraha – mit TV Lilienthal: Während sich die Gäste frisch und ausgeschlafen präsentierten, lief der Gastgeber lange hinterher. Die „Null-Diät“ in den ersten zwei Dritteln rächte sich für den UHC bitter. Die Döbelner Tore fielen zu spät. Foto: Wolfgang Sens

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