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Zu früh gefreut

Floorball, 1. Bundesliga: UHC Döbeln – Unihockey Igels Dresden 9:10 (8:3; 1:1; 0:5; 0:1)

Döbeln. Kopfschütteln, Enttäuschung, Fassungslosigkeit: Mit 9:10 hat der UHC Döbeln am Sonnabendnachmittag sein Spiel gegen die Unihockey Igels Dresden in der Verlängerung verloren. Doch diese Tatsache an sich war nicht Auslöser der Reaktionen bei Fans und Verantwortlichen. Vielmehr war es der Umstand, dass die Döbelner nach sensationellem Auftritt im ersten Drittel mit 8:3 in die Pause gegangen waren, diesen Vorsprung allerdings nicht über die beiden folgenden Spielabschnitte retten konnten.

Der Spieltag des Tabellenletzten gegen den Tabellensiebenten aus Dresden beginnt regelrecht grandios und lässt die Herzen im Döbelner Zuschauerblock höher schlagen. Michael Schulz schießt in der siebenten Minute nach Vorlage von Martin Potucek das erste Tor für den UHC, der zu diesem Zeitpunkt gerade in Unterzahl ist. Nach dem Ausgleich zwei Minuten später ist es Potucek selbst, der nach herrlichem Spielzug und Vorlage von Lubosh Deraha von der Seite den Ball hinter dem Goalie vorbei in die lange Ecke befördert. Es ist die Art, wie die Döbelner spielen, die abgesehen von den Toren begeistert. Wie ausgewechselt scheint die Mannschaft, die immer wieder Probleme hat, kontinuierlich ihre Leistung abzurufen. Dass dieses Manko auch an diesem Spieltag wieder der Genickbruch für das Team sein soll, ahnt jetzt noch keiner, befürchtet dürfte es der eine oder andere allerdings haben.

Zunächst aber spielen die Döbelner weiter überraschend dominant. Alles scheint zu gelingen. Die Pässe sitzen, die Spielzüge sind oft von Erfolg gekrönt. Wie in der zwölften Minute, als Schulz Martin Sauermann bedient und dieser einnetzt (3:1). Wenig später gelingt dem zurückgekehrten Rico Haase sein erster Treffer, als Martin Sauermann den Ball seitlich hinter dem Tor in den Slot gibt, Haase diesen in Kniehöhe erwischt und aus zwei Metern Entfernung verwandelt. Der Jubel ist grenzenlos und für Haase gibt es eine dicke Umarmung vom glücklichen Spielertrainer Uwe Wolf. Das promte Gegentor (4:2) kann man noch verschmerzen, zumal Wolf selbst nach 16 Minuten im Alleingang per Distanzschuss auf 5:2 erhöht. Aus dem Fanblock tönt der modifizierte Randfichten-Klassiker „Lebt denn der alte UHC noch…? Jaaaaaa, er lebt noch, er lebt noch…!“ Der nächste Treffer für Döbeln wird als Eigentor der Dresdner gewertet, nachdem sich Rico Haase durch die Dresdener Verteidiger geschlängelt hatte, abgibt, weiter aufs Tor läuft, den Ball wieder bekommt, aber nur den Goalie trifft. In einer Serie von Abprallern zwischen Hüter und Dredener Verteidigung geht der Ball ins Tor. Das 7:2 gelingt Lubosh Deraha, die Freude in allen Mannschaftsteilen ist riesig. Michael Schulz lässt es nur Sekunden später wieder klingeln – nach rasant schnellem Alleingang. Danach geraten die Döbelner in doppelte Unterzahl und kassieren das 8:3. Pause. Kann es so weitergehen? Theoretisch schon. Praktisch nicht.

Aus der Pause zurück, zwingen die Dresdner Döbeln in die Defensive. Trotzdem gelingt dem Gastgeber noch ein Tor – leider das letzte in diesem Spiel. Nach Vorlage von Sauermann ist es wieder Schulz, der den Ball über den Goalie ins Netz lupft. Zu wenig arbeiten die Döbelner danach in diesem zweiten Drittel, es ist der Anfang vom Ende. Dresden gelingt zwar auch nur ein Treffer, doch die Gäste scheinen aufgewacht sein und auch wenn ihnen noch das Glück vor dem Döbelner Tor fehlt – es lässt nichts Gutes für das dritte Drittel ahnen.

Dieses beginnt mit dem fünften Tor für Dresden – einem Treffer mit Ansage, der die Döbelner nicht gut aussehen lässt. Bachmann im UHC-Tor steht jetzt im Mittelpunkt, immer wieder muss er retten, nicht immer gelingt es ihm. Zerfahren wirken die Döbelner jetzt, während Dresden eindeutig das Spiel an sich gerissen hat. Eine Auszeit hilft nicht, in der 56. Minute gleichen die Igels aus (9:9) und bis zum Abpfiff gelingt keinem Team ein weiteres Tor – Verlängerung. Die läuft knapp zwei Minuten, dann zappelt der Ball im – Döbelner Netz. Einen Punkt haben die Döbelner gewonnen. Doch eigentlich haben sie drei verloren.

Manuela Engelmann, Döbellner Allgemeine Zeitung (10.02.2014)

Da lief noch alles sensationell gut: Im ersten Drittel des Spiels gegen die Igels Dresden (Blau) hatten die Döbelner - Michael Schulz, Rico Haase, Martin Sauermann, Uwe Wolf, Martin Roßwerg (v.l.) - alles im Griff und glänzten immer wieder mit klasse herausgespielten Toren. Am Ende verlor der Gastgeber mit 9:10 in der Verlängerung. Foto: Sven Bartsch

Da lief noch alles sensationell gut: Im ersten Drittel des Spiels gegen die Igels Dresden (Blau) hatten die Döbelner – Michael Schulz, Rico Haase, Martin Sauermann, Uwe Wolf, Martin Roßwerg (v.l.) – alles im Griff und glänzten immer wieder mit klasse herausgespielten Toren. Am Ende verlor der Gastgeber mit 9:10 in der Verlängerung. Foto: Sven Bartsch

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