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Klares Ziel: Magnus-Ernst Scholz will in die Nationalmannschaft

UHC Döbeln hat mit 14-Jährigen einen Floorball-Nationalspieler der U17 in den eigenen Reihen

Von Stephanie Jankowski
Döbeln. Für Magnus-Ernst Scholz geht es steil bergauf: Der 14-Jährige spielt seit wenigen Monaten in der Nationalmannschaft der U17 im Floorball. Seit er drei Jahre alt ist, dreht sich in seinem Leben alles um den Floorball. Seitdem ist er auch im Döbelner Verein aktiv. Erst im Unihockey-Verein, später beim UHC Döbeln 06. Dass der jetzt wieder einen Nationalspieler in den eigenen Reihen hat, macht nicht nur dessen Trainer Tom Herrmann stolz.

Mit einem Geschenk fing vor zwölf Jahren alles an. Magnus-Ernst Scholz bekommt seinen ersten Unihockey-Schläger geschenkt – von Cornelia und Jens Hofmann. Sie legten nicht nur den Grundstein bei Magnus-Ernst, auch bei der Etablierung dieser neuen Sportart die fortan den mitteldeutschen Raum erobern sollte und nun auch in Döbeln einen festen Platz im Veranstaltungskalender der Stadt fand, investierten die beiden jede freie Minute ihrer Zeit in den Aufbau der Mannschaften und des Vereins. War Magnus-Ernst vorher noch im Fußball aktiv, schaffte es der Sport mit Schläger und Ball schnell das Herz des Döbelners zu gewinnen. „Meine Eltern haben mich sehr gefördert. Sie wollten, dass ich beim Floorball bleibe“, erinnert sich der 14-Jährige heute.

Seitdem ging es für ihn von der Zwergengruppe zur U11, wo er seine erste Saison absolvierte. Dort wurde er auch zum Topscorer der Liga gewählt. „Mein Ehrgeiz war geweckt. Ich wollte meine eigenen Leistungen immer steigern.“ Danach folgten U13 und U15. Seit dieser Saison spielt Magnus-Ernst Scholz in der Regionalliga – als einer der Jüngsten. Mit Abschluss der Saison entschieden sich Verein und Trainer für die weitere Förderung des 14-Jährigen. Ab sofort besitzt er die Doppellizenz, darf in Regional- und 2. Bundesliga spielen. „Noch habe ich kein Spiel in der Bundesligamannschaft mitgemacht, aber ich freue mich schon drauf.“ Der Döbelner ist heiß darauf, loszulegen.

Als die Anfrage vor Monaten kam, der Döbelner Floorball-Verein solle seine besten Spieler zur Sachsenauswahl schicken, ist Magnus-Ernst Scholz einer von ihnen. „Zur Sichtung mussten wir spielen. Ich wurde schließlich ausgewählt.“ Seitdem ist er zweimal im Jahr zu sogenannten Trophys für den Freistaat Sachsen am Start. Dort wurde er auch für die Nationalmannschaftsauswahl der U17 entdeckt. „Ich habe eine E-Mail bekommen, in der ich als Ersatzmann für den Kader berufen wurde“, erzählt der junge Döbelner. Doch auf der Ersatzbank sitzt er schon lange nicht mehr. „Dreimal im Jahr fahre ich ins Trainingslager. Wettkämpfe und Punktspiele gibt es in der U17 allerdings noch nicht.“ Beim Nachwuchs geht es vor allem darum, künftige Spieler zu gewinnen. Schafft er es in die U19, geht es richtig los. Und Magnus-Ernst Scholz hat ein klares Ziel vor Augen: „Ich will bis in die Nationalmannschaft der Männer kommen.“

Entwickelt er sich weiter wie bisher, spricht nichts dagegen. Das letzte Wort hat dabei aber immer seine Familie. „Triften die Leistungen in der Schule und im Sport zu weit auseinander, bin ich mir der Konsequenzen bewusst „, sagt er. Den Anspruch an sich selbst hält der 14-Jährige hoch. Er trainiert zweimal in der Woche im Verein. Meistens ist er schon eine halbe Stunde eher da und arbeitet selbstständig an seiner Kraft und Technik. Unterfordert fühlt er sich im Training aber nicht. „Es kam noch nie vor, dass ich sagen musste, jetzt könnt ich aber noch eine Stunde weiter trainieren.“

Tom Herrmann ist Trainer im UHC Döbeln. Er hat die Spieler der Regionalmannschaft und 2. Bundesliga unter seinen Fittichen. „Magnus-Ernst ist ein guter Kerl. Ich lerne viel von ihm“, schätzt Tom Herrmann ein. Seit August 2014 trainiert er mit dem 14-Jährigen. „Er ist ein technisch sehr guter Spieler und für sein Alter ziemlich weit.“ Magnus Ernst Scholz hat sich vom Jungen zum jungen Mann entwickelt, nennt es sein Trainer. Soll heißen: Im Spiel übergibt der Trainer auch mal die Verantwortung an ihn. Mittlerweile arbeitet Tom Herrmann seinen Schützling in die 2. Bundesliga ein. „Das Mannschaftskonzept muss erarbeitet werden, aber Magnus-Ernst hat schon oft bewiesen, dass er mit älteren Gegnern gut umgehen kann.“

Neben dem 14-Jährigen sind drei weitere Mannschaftskollegen im Fokus des Trainers: Tiffany Küttner, Nick Hüttig und Leon Zimmermann sind heiße Anwärter auf kommende Saisons der Bundesliga-Mannschaft. „Das ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass der Nachwuchs in den Startlöchern steht“, erklärt Tom Herrmann. Die vergangene Saison hat die Regionalliga-Mannschaft zufriedenstellend hinter sich gebracht. Ist das Team noch relativ gut in die Hinrunde gestartet, fiel es in der Rückrunde ein wenig zurück. Der Klassenerhalt war mit ihrem fünften Tabellenrang (von sieben) zu keiner Zeit gefährdet.

Döbelner Allgemeine Zeitung (05.06.2015)

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