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Deutsche Floorball Meisterschaft: Pokal bleibt in Sachsen

FloorFighters Chemnitz besiegen Finalgegner aus Bonn / Gastgeber UHC Döbeln auf Platz Sieben

von antje krieger
Döbeln. Größe ist nicht alles. Mit der dünnsten Personaldecke dieser Meisterschaft waren die FloorFighters Chemnitz angereist – und haben Großartiges geleistet. In einer spannenden Endrunde besiegten die Sachsen Finalgegner SSF Dragons Bonn 2:3 (0:3) und dürfen sich nun Deutscher Meister nennen.

Zuvor hatte die Mannschaft um Trainer Sebastian Schaub tief gestapelt: „Die Atmosphäre genießen, Spaß haben und zeigen, dass die FloorFighters zurecht dabei sind“, lauteten die Grußworte. Die Bilanz der abgelaufenen Saison hingegen ließ erahnen: Diese Mannschaft ist nicht zu unterschätzen. Entsprechend weit oben hatte Frank Weinberg, Organisationsleiter der Deutschen Meisterschaft in Döbeln, die Chemnitzer auf seinem Zettel.

„Ein so großes Turnier in regionaler Nähe ist natürlich toll“, sagt Sebastian Schaub. „Es kommen mehr Zuschauer aus Chemnitz, um uns anzufeuern, und auch das Döbelner Publikum war im Finale auf unserer Seite.“ Von diesem Rückhalt getragen führte seine Mannschaft im Endspiel bereits zur Halbzeitpause 0:3. In der zweiten Hälfte drückten die Chemnitzer brachial in die Bonner Hälfte, kamen jedoch nicht mehr zum erfolgreichen Abschluss.

Hoffnung machte den Dragons der 1:3-Anschlusstreffer durch Safak Temel – eine echte Granate, unhaltbar für den Goalie der FloorFighters. Obwohl diese in den Schlussminuten auf Zeit spielten, gelang Safak Temel kurz vor dem Abpfiff das 2:3. Zu spät, um den Chemnitzern den Sieg noch zu nehmen. „Es war wie so oft in dieser Saison: Im entscheidenden Moment sprechen Kleinigkeiten für uns. Während wir das Tor machen, trifft der Gegner den Pfosten“, kommentierte Sebastian Schaub das Ergebnis.

Ob Vorrunde oder kleines Finale – jedes der Spiele am Wochenende hatte Endspiel-Charakter. Schon im zweiten Gruppenspiel der Döbelner Gastgeber gegen TV Schriesheim am Sonnabend ging es schließlich um die Wurst: Beide Mannschaften hatten ihr erstes Vorrundenspiel verloren. Nach dem 7:12 gegen SSF Dragons Bonn musste sich der UHC auch in der zweiten Begegnung geschlagen geben: 8:11. Der Kampfgeist der Döbelner Mannschaft aber war bemerkenswert: Einen 2:5-Rückstand zur Pause verkürzte die Mannschaft zum 4:5, kassierte dann drei Tore in Folge, aber wurde nicht müde, das Blatt doch noch zu wenden. „Nach zwei verlorenen Vorrundenspielen hatten wir theoretisch noch eine Chance aufs Halbfinale, wenn wir das dritte mit fünf Toren Unterschied gewonnen hätten“, sagt Frank Weinberg vom Döbelner UHC. Doch 7:4 ging die Partie gegen ETV Piranhhas aus Hamburg verloren.

Als Ausrichter der Deutschen Meisterschaft hatte der UHC ein Anrecht teilzunehmen. „Dies ist eine Kleinfeld-Meisterschaft. Da wir Großfeld spielen, hätten wir uns nie qualifizieren können“, sagt Frank Weinberg. Einzig gegen die Dragons aus Bonn hatten die Döbelner schon einmal gespielt – und in den final4 eine herbe 1:11-Niederlage kassiert. Im Auftaktspiel der Deutschen Meisterschaft lag das Ergebnis bei viel versprechenden 7:12. Frank Weinberg: „Die Mannschaft hat sich weiterentwickelt. Wir sind zwar noch nicht am Ziel, aber auf einem guten Weg.“

Drei Fragen an Frank Weinberg:
Herr Weinberg, der UHC war Gastgeber einer Deutschen Meisterschaft und hat sich selbst Platz Sieben erkämpft. Wie hat sich das angefühlt?
Das Gefühl ist unbeschreiblich. Wie uns die Zuschauer angefeuert haben, war grandios. Auch organisatorisch ist es wie geplant gelaufen. Die Rückmeldung der Teamleiter, Schiedsrichter und Zuschauer war durchweg positiv.
Mit Chemnitz hat ein Team aus Sachsen den Pokal geholt. Haben Sie insgeheim die Daumen gedrückt oder war ein anderes Team Ihr Favorit?
Ich habe allen Mannschaften den Sieg gegönnt; sie sind die besten Deutschlands. Aber gemessen an der Saisonleistung war Chemnitz mein Favorit.
Wenn morgen der Verband anruft und Ihnen die nächste Großveranstaltung anträgt – was sagen Sie?
Gern wieder, aber nicht gleich im nächsten Jahr.

Konfetti-Regen für die FloorFighters aus Chemnitz: Mit einer dünnen Personaldecke aus sechs Feldspielern und einem Goalie holten sie sich verdient den Pott. Foto: A. Krieger

Konfetti-Regen für die FloorFighters aus Chemnitz: Mit einer dünnen Personaldecke aus sechs Feldspielern und einem Goalie holten sie sich verdient den Pott. Foto: A. Krieger

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