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Floorballer wollen den Zuschlag für deutschlandweites Pokalfinale

UHC Döbeln im Rennen um die Ausrichtung der Finalrunden / Verband und Stadt schauten sich Gegebenheiten an

Von Stephanie Jankowski
Döbeln. Große Neuigkeiten bahnen sich an beim UHC Döbeln 06. Gestern trafen sich Vereinsmitglieder, Vertreter der Stadt und des Floorball Deutschland e.V. in den heiligen Hallen der Döbelner Stadtsporthalle. Denn: Der UHC Döbeln bewirbt sich als Ausrichter für die „Stena Line final4“ – dem Pokalfinale, dass deutschlandweit Anklang findet. Mit im Rennen sind weitere Städte, doch Generalsekretär Michael Lachenmaier hat die guten Chancen des Döbelner Vereins leise anklingen lassen. Nicht umsonst waren er und Medienbeauftragter Mathias Liebing gestern Nachmittag in Döbeln unterwegs, um die Gegebenheiten zu begutachten. Dabei zeigten sich die beiden Verbands-Vertreter beeindruckt von der Stadt, der Sporthalle und dem Engagement des Vereins. „Der UHC hat mit der Ausrichtung zweier Meisterschaften in der Vergangenheit bewiesen, dass er die Organisation solcher Events beherrscht“, erklärt Michael Lachenmaier. Der Generalsekretär reiste gestern in aller früh von Bonn an. Michael Thürer, Sportverantwortlicher der Stadt Döbeln, begleitete das Floorball-Gremium gestern zum Rundgang.

„Die Sporthalle ist für unsere Zwecke geeignet. Platz für mindestens 800 Zuschauer muss gewährleistet sein“, so Lachenmaier weiter. Die Stadtsporthalle gibt eine solche Kapazität her. Doch zur Ausrichtung der Finalrunden, die am 13. bis 16. Mai 2016 stattfinden sollen, gehören nicht nur die Spiele an sich, sondern auch ein vollgepacktes Programm rundherum. Workshops, Trainingsstunden und mehr sind Bestandteil des Wochenendes im Zeichen des Floorballs. So werden auch die Trainer der Nationalmannschaften, vorrangig Schweizer, am Finalwochenende erwartet. Frank Weinberg, Vorstandsmitglied beim UHC Döbeln, galt gestern als erster Ansprechpartner für die Verbands-Vertreter. Er ist selbst seit geraumer Zeit in der Spielbetriebskommission vertreten. Sollte die Entscheidung für Döbeln fallen, stehen ihm anstrengende Monate bevor. „Die Entscheidung fällt in den nächsten Tagen, danach schließt sich sofort die Vorbereitungszeit an“, weiß der Generalsekretär. Erfahrung mit der Ausrichtung solcher Veranstaltungen konnte Frank Weinberg in der Vergangenheit immerhin schon sammeln.

64 Herrenmannschaften sind am vergangenen Wochenende in die erste Runde des Pokals gestartet. Aus denen filtern sich nach und nach die besten vier heraus, die schließlich bei den „final4“ antreten – vielleicht in Döbeln. „Die potenziellen Ausrichter sowie die Mannschaften der ersten und zweiten Bundesliga bekamen vom Verband ein Freilos“, erläutert Michael Lachenmaier den Umstand, dass der UHC Döbeln noch kein Pokalspiel hinter sich bringen musste. Wird der Döbelner Verein Ausrichter für die Finalrunde, darf er sogar ein Team für das Halbfinale setzen. Eine riesige Chance für den UHC. Frank Weinberg ist indes optimistisch, dass Döbeln den Zuschlag erhält: „Unser Vereinsvorsitzender Stephan Müller hat zum Abschluss der Meisterschaften schon gesagt, dass wir uns auf kommende Aufgaben freuen.“ Bisher fanden die Finalrunden bereits in Chemnitz, Leipzig, Magdeburg, Ingolstadt, Hamburg und in Wyk/Föhr statt. Döbeln könnte sich schon bald in die Liste einreihen.

Für den Verband spielen einige Faktoren bei der Entscheidung für einen Ausrichter eine Rolle. So muss ein spürbares Interesse des Vereins und auch das nötige Vertrauen in ihn da sein. Beides ist mit dem UHC Döbeln gegeben. „Es geht darum, für Sportler und Interessierte einen Reiz zu setzen, sich dem Floorball hinzugeben. Das schaffte der UHC bisher einwandfrei. Organisationsleistung, Wille und Motivation sind drei Schlagworte, die in Döbeln gegeben sind“, weiß Michael Lachenmaier.

Letztendlich würden je vier Herren- und Damenmannschaften mit je etwa 25 Personen zum Finalwochenende anreisen. Um die Unterbringung kümmern sich Verband, Mannschaften und ausrichtender Verein. Für die Umsetzung der begleitenden Aktivitäten – wie beispielsweise Workshops – sind ebenfalls zusätzliche Räumlichkeiten nötig. Die könnten im Lessing-Gymnasium Döbeln zur Verfügung gestellt werden. Michael Thürer: „Die Stadt hat natürlich ein grundsätzliches Interesse an der Ausrichtung eines solchen sportlichen Events. Wir wollen dabei unterstützend mitwirken, sei es mit Manneskraft oder Räumlichkeiten.“ Frank Weinberg und der komplette UHC Döbeln warten nun gespannt auf die Entscheidung des Verbandes. Die nötige Motivation bringen die Döbelner Floorballer allemal mit. Und das sie einen solchen organisatorischen Aufwand stemmen können, bewiesen sie in der Vergangenheit auch schon. Bleibt nur zu hoffen, dass das der Verband auch so sieht und die Entscheidung für Döbeln fällt.

Döbelner Allgemeine Zeitung (25.09.2015)

Generalsekretär Michael Lachenmaier (Mi.) vom Floorball Deutschland e.V. schaute sich gestern mit Michael Thürer (l.) und Frank Weinberg die Begebenheiten an.  Foto: sj

Generalsekretär Michael Lachenmaier (Mi.) vom Floorball Deutschland e.V. schaute sich gestern mit Michael Thürer (l.) und Frank Weinberg die Begebenheiten an. Foto: sj

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