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Präsentation bei Döbeln.jetzt

Döbeln.jetzt ist eine Initiative von Unternehmern, welche die Kleinstadt schätzen und lieben. Unser UHC hat in der aktuellen Ausgabe die Möglichkeit bekommen, sich im bekannten Stadtmagazin sowohl online, als auch im Printmagazin zu präsentieren. Unser ganz besonderer Dank geht dabei an Nicolas Sihombing, der dies erst ermöglicht hat. Vielen Dank für die Unterstützung!

Hier ist der Link zum Artikel: Der UHC bei Döbeln.jetzt

+++ Spieltagsabsage am 03.03.2018 +++

Eben kam die Bestätigung, dass der für morgen geplante Spieltag in der 2. FBL Süd/Ost zwischen dem UHC Döbeln 06 und dem USV TU Dresden abgesagt werden muss. Grund dafür ist ein Engpass bei den Schiedsrichterpaaren (wegen Krankheit, Sperrterminen oder unzumutbarer Anfahrtswege), weshalb die verbliebenen Paare nicht alle Spiele in der 1. und 2. FBL abdecken können. Wir bitten euch dies zu entschuldigen. Sobald wir Kenntnis davon haben wie es weitergeht, informieren wir euch umgehend.

Speck-weg-Turnier 2017

Etwa 70 Floorballbegeisterte fanden diesmal den Weg in die Stadtsporthalle Döbeln zu unserem Speck-weg-Turnier 2017. Wie…

Posted by UHC Döbeln 06 e.V. on Donnerstag, 28. Dezember 2017

2.FBL: „Uns fehlen Spieler mit Stallgeruch”

Am kommenden Samstag, den 16.12.2017, spielt der UHC Döbeln 06 um 16:00 Uhr vor heimischer Kulisse – in der Döbelner Stadtsporthalle – gegen die Dresdner Igels. Damit beginnt für die Döbelner Floorballer die Rückrunde in dieser Saison. Die Hinrunde war geprägt von Tiefschlägen für die Muldenstädter. Mit neun Punkten von 21 möglichen war die Ausbeute eher gering ausgefallen, sodass der UHC nach der Hinrunde auf dem fünften Tabellenplatz steht. Glück für den UHC: Zwei Langzeitausfälle kehren wieder in den Kader zurück. Lubos Deraha und Max Kunert werden wieder auf dem Parkett stehen.

Doch bevor am Samstag die Rückrunde beginnt, wollen wir gemeinsam mit Goalie Daniel Bachmann einen Blick zurück auf die erste Saisonhälfte werfen.

Hallo Daniel, schön dass es geklappt hat.

Danke für die Einladung 🙂

Die Hinrunde der Saison 2017/18 ist gespielt. Mit neun Punkten aus sieben Spielen ist die Saison nicht ganz so gelaufen wie man es sich gewünscht hätte. Wie schätzt du die erste Saisonhälfte ein?

Ich glaube, wir hatten uns das alle ein bisschen anders vorgestellt. Ein guter Saisonstart ist immer wichtig, nur leider kamen wir nicht in die Gänge. Hinzu kamen arbeits- und krankheitsbedingte Ausfälle beim Training und bei den Spielen, die nicht so kompensiert werden konnten wie zunächst erhofft. Nichtsdestotrotz kann keiner von uns mit der Hinrunde zufrieden sein.

Du warst lange Zeit verletzt und konntest somit nicht aktiv mithelfen. Gegen Berlin saßt du wieder über die volle Distanz im Tor. Ging alles gut oder muss man sich weiter Sorgen machen?

Ich konnte fast die komplette Hinrunde nicht spielen, das war für mich wirklich furchtbar. Es war ein gutes Gefühl wieder zwischen den Pfosten zu sitzen und einen Teil zum Sieg beitragen zu können. Es war auch ein Sieg für die Moral der Mannschaft, die in den letzten Wochen ziemlich verunsichert und unsouverän gespielt hat. Ich bin noch nicht wieder bei 100%, aber ich kann schon sagen, dass das Knie gehalten hat und ich für das letzte Spiel in diesem Jahr bereitstehe.

Du gehörst nun mittlerweile schon mit zu den Ältesten im Team, wie schätzt du den Weg ein, den die jungen Teamkollegen einschlagen? Viele von ihnen hast du früher sogar als Trainer betreut.

Für mich verwende ich lieber den Begriff des“erfahrenen Spielers”. Die Jungen gehen ihren Weg, keine Frage. Uns fehlen ein bisschen die erfahrenen Spieler mit “Stallgeruch”, die den Weg vorgeben und an denen sich junge Spieler orientieren können. Aber jeder der jungen Spieler kniet sich rein und holt das Maximum aus sich raus. Ich glaube ein Drittel des Teams hatte ich unter meinem Regiment. Es ist schön zu sehen, dass sie den Sprung zu den Herren geschafft haben, trotz weiterführender Schule oder Ausbildung. Wenn sie alle am Ball bleiben und noch eine Schippe drauflegen, kann jeder von ihnen noch weit kommen – Stichwort Bundesliga.

Seit Anfang der Saison habt ihr keinen festen Trainer an der Bande stehen, ist das ein Grund für den verkorksten Start?

Machen wir uns nichts vor, ein Trainer gehört im Mannschaftssport einfach zur Grundausstattung. Allerdings kann sich den aktuell im Floorball keiner backen und daher müssen wir einfach das Beste aus dieser Situation machen. Zumal auch mit einem Trainer ein Team in so eine Situation geraten kann. Es liegt auch an der Qualität des Kaders mit der ein Trainer arbeiten müsste. Aber natürlich ist es wichtig jemanden Unabhängiges bzw. Externen an der Bande stehen zu haben, der immer wieder korrigiert und Anweisungen gibt, damit sich die Spieler auf das Spiel, und nur das Spiel, konzentrieren können. Dennoch möchte ich an dieser Stelle Maximilian Thomas meinen Dank und größten Respekt aussprechen, dass er da war, als das Team ihn brauchte.

Die Rückrunde steht vor der Tür und am Samstag spielt ihr gegen die Igels. In der Hinrunde konntet ihr in Verlängerung gewinnen. Ist dieser Erfolg wiederholbar?

Grundsätzlich glaube ich, dass wir in dieser Liga jeden schlagen können und das nicht nur in der Verlängerung. Es spielt in meinen Augen keine Rolle wie der Gegner heißt. Wir müssen einfach unsere Fähigkeiten auf das Feld bringen und das 60 Minuten von der ersten Sekunde an. Mit dem richtigen Einsatz und Willen ist alles möglich. Wenn wir das schaffen, gehen wir am Samstag als Sieger vom Feld.

Was erhoffst du dir sonst noch von der Rückrunde?

Nun, ich hoffe, dass unsere Verletzten zeitnah zurückkehren, wir als Team weiter wachsen und jedes Spiel so angehen, dass unsere Fans stolz auf uns sein können.

Was ist dein persönliches Saisonziel und wie steht es momentan darum?

Ich denke nach meiner längeren Leidenszeit möchte ich einfach nur gesund bleiben. Bisher schaut’s ganz gut aus.

Strebst du in deiner Karriere nochmal ein Vereinswechsel an oder wird es das Karriereende beim UHC?

Ich glaube vorhin fiel mal dieser Begriff “älterer Spieler”. Da brauche ich mich keinen Illusionen hingeben, dass da Pixbo oder Prag noch mal anklopfen werden. Aber mal Spaß beiseite, ich bin dem UHC dankbar für die Chance mich noch mal zu beweisen. Ich weiß gar nicht ob die meisten es wissen, ich musste mit 18 Jahren wegen anhaltender Kniebeschwerden mit dem Fußball aufhören und hätte nie gedacht, dass ich noch mal so aktiv Sport treibe. Ich verdanke dem Verein sehr viel und denke, dass ich hier meine Karriere beenden werde.

Der Großteil deiner Spielerkarriere liegt nun eigentlich hinter dir. Macht man sich da schon Gedanken darüber was einmal danach sein wird?

Sicherlich mache ich mir Gedanken. Immerhin gibt es neben dem Sport auch noch wichtigere Dinge wie Familie. Ich kann mich auch nur bei meiner Partnerin bedanken, dass sie mir bei all meinen Aktivitäten im Verein den Rücken zu Hause frei hält und zusätzlich unterstützt in jeder Hinsicht. Danke Tine! Ich denke, ich werde erst einmal ein bisschen was an meine Familie zurückgeben und mehr Zeit mit ihnen verbringen.

Wird man dich später mal hinter der Bande als Trainer der Bundesligamannschaft sehen?

Mich? Vielleicht als zukünftigen Torhüter-Trainer. Torhüter werden da ja immer etwas belächelt, wenn es um den Chefposten geht. Ich würde es begrüßen, wenn wir zukünftig und langfristig einen externen Trainer willkommen heißen könnten.

Du bist nebenbei noch als Trainer der U17 tätig, wie läuft es dort?

Ähnlich wie bei den Herren. Mit den bisherigen Ergebnissen und dem daraus resultierenden Tabellenplatz können wir nicht zufrieden sein. Auch hier sind wir mit anderen Vorstellungen in die Saison gestartet. Jedoch darf man nicht vergessen, dass viele unserer Spieler noch in der U15 spielen bzw. spielen könnten. Da braucht es einfach noch ein wenig mehr Zeit, bis sich die spielerischen Erfolge einstellen. Das Team durchläuft einen Reifeprozess und dennoch wäre in meinen Augen bisher mehr drin gewesen. Am Sonntag fahren wir nach Zwickau und hoffen auf zwei erfolgreiche Spiele.

Vielen lieben Dank, dass du dich meinen Fragen gestellt hast, möchtest du zum Abschluss noch ein paar Worte sagen?

Na klar kein Problem. Den Dank gebe ich gern zurück, hat echt Spaß gemacht. Ich möchte mich auch noch mal ausdrücklich bei unseren Fans bedanken, die uns trotz der miserablen Hinrunde immer lautstark unterstützt haben, egal ob zu Hause oder auswärts. Das ist sicher keine Selbstverständlichkeit. Ich hoffe, dass wir zum Spiel gegen die Igels wieder etwas zurückgeben können.

2.FBL: Aufbruchstimmung beim UHC Döbeln

Die Floorballer aus der Muldenstadt mussten am vergangen Sonntag in Dresden die wohl bitterste Niederlage ihrer Zweitligageschichte erleiden. Durch diese Niederlage rutschte der UHC Döbeln 06 auf den vorletzten Tabellenplatz ab und steckt jetzt im Abstiegskampf. Doch wer am Dienstag in der Halle beim Training zuschaute, der hat dort keine hängenden Köpfe gesehen oder wie es in letzter Zeit üblich war, nur acht oder neun Spieler. Die Halle war voll, ganze 16 hochmotivierte Spieler nahmen am Training teil und machten deutlich, dass das was am Wochenende passiert ist, sich nicht nochmal wiederholen darf.

Die Möglichkeit vieles wieder gut zu machen – bei den Fans und auch für sich selber – brauchen die Floorballer jetzt dringend. Am Samstag kommt der aktuell Tabellenletzte BAT Berlin II nach Döbeln. Gegen die Berliner wird es allerdings kein Selbstläufer, das ist der Mannschaft bewusst. BAT Berlin II verlor vergangenes Wochenende erst in der Verlängerung gegen die Igels Dresden und holten somit den ersten Saisonpunkt. Damit trennen den UHC Döbeln 06 und die Hauptstädter momentan nur fünf Punkte. Das Ziel ist klar, es heißt sich Luft im Abstiegskampf verschaffen und somit den Vorsprung auf den Relegationsplatz auf acht Punkte zu erhöhen.
Das vorletzte Heimspiel im Kalenderjahr 2017 startet um 16:00 Uhr in der Stadtsporthalle Döbeln.

2.FBL: Der Misere trotzen

Der UHC Döbeln 06 fährt am Sonntag, den 26.11.2017, nach Dresden, um in der Energieverbund Arena gegen die TU aus Dresden wieder um die nächsten Punkte in der 2. Floorball Bundesliga zu kämpfen. Punkt 15:00 Uhr ist Anpfiff. Letzte Saison konnte der UHC beide Partien gegen die TU Dresden gewinnen, doch dieses mal gehen die Muldenstädter mit einer deutlich schlechteren Grundvoraussetzung in das Spiel. Beim UHC Döbeln 06 hat sich eine Krankheits- und Verletzungswelle breit gemacht. Diese sorgte dafür, dass in letzter Zeit die Trainingseinheiten mit unter zehn Spielern stattfanden.

Hinzu kommt dass der UHC auf längere Zeit auf zwei Stammspieler verzichten muss. Lubos Deraha wird erst im Januar wieder zum Team stoßen können. Für Michael Schulz ist die Saison bereits beendet.

“Es ist ein bedrückendes Gefühl sich jede Woche aufs Neue ein Training mit weniger als zehn Spielern auszudenken. Umso motivierender ist es dann aber, dass die, die wirklich da sind, 110% geben. Meiner Meinung nach sind wir trotz der aktuellen Krankheitsproblematik gut für Sonntag gerüstet.” so Maximilian Thomas, Kapitän und Spielertrainer der Muldenstädter.

Auch unsere Kleinsten sind aktiv

Am Sonntagnachmittag, den 12. November 2017, machten sich unser U7- und das U9-Team gemeinsam auf den Weg nach Chemnitz zum Training und Testspiel mit den Floor Fighters Chemnitz. Da diese Nachwuchsteams noch nicht am regulären Ligabetrieb teilnehmen, sind solche Spieltage eine gute Gelegenheit, mal gegen einen “echten Gegner” anzutreten und echte Spieltagserfahrung zu sammeln. Bereits im Juni waren die Floor Fighters zu einem gemeinsamen Trainings- und Spieltag in Döbeln zu Gast, diesmal lud uns Chemnitz zu einem Turnier ein. Begleitet wurden unsere Teams von Annett Möbius und Lisa Möbius.

Erwärmung

In Chemnitz angekommen hieß es für die Kleinsten des UHC Döbeln 06: reinschlüpfen in die Trikots und zeigen was sie können aber im Vordergrund stand natürlich Spaßhaben. Zunächst ging es mit einer Erwärmung los, die von den Floor Fighters geleitet wurde. Dann ertönte der Anpfiff der Spiele. Mit jeweils zwei Teams aus Döbeln und Chemnitz wurde im Modus “jeder-gegen-jeden” gespielt. Vor dem gegnerischen Tor hatten sich unsere Jungs und Mädchen sehr viele Chancen erspielt, leider fehlte noch ein wenig das Glück und die Konsequenz im Abschluss. Im Verteidigen zeigten die Zwerge, was sie schon gelernt hatten, aber es reichte leider trotzdem nur für die Plätze drei und vier für den UHC.

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Am Ende waren sich Spieler, Eltern und Trainer einig, dass es ein rundum gutes Ereignis war. Alle hatten sehr viel Spaß und unsere jungen Spielerinnen und Spieler konnten viele wertvolle Erfahrungen sammeln. “Es besteht dringender Wiederholungsbedarf.” stellte Trainerin Lisa Möbius am Ende des Tages fest.

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Finnische Verstärkung beim UHC Döbeln 06

Paukenschlag beim UHC Döbeln 06. Ehe die Muldenstädter am Samstag 16:00 Uhr gegen den Aufsteiger Ingolstadt spielen, werden die Döbelner nochmal auf dem Transfermarkt aktiv. Mit Joona Rihkola holt der UHC Döbeln 06 ein finnisches Nachwuchstalent in die Muldenstadt. Bisher spielte Joona in Tampere beim Floorballclub Ilves und wird nun erstmal für ein Jahr die Döbelner Floorballer unterstützen. Dann muss er wieder nach Finnland zurück, um den Grundwehrdienst zu absolvieren. “Ich freue mich sehr, dass es uns geglückt ist, Joona für die laufende Saison nach Deutschland zu holen. Der finnische Allrounder wird unseren Kader in der Breite unterstützen und sicher auch ganz neue Inputs ins Team bringen. Vielen Dank nochmals an alle, die zum Gelingen dieses Transfers beigetragen haben.” so Vereinspräsident Frank Weinberg über die Verpflichtung. Als sich die Verantwortlichen des UHC Döbeln 06 im Sommer auf Trainersuche machten, begaben sie sich auch nach Finnland. Als von dem dortigen Trainerkandidaten allerdings eine Absage kam, erhielt man von ihm den Hinweis, dass er ein junges finnisches Talent kenne, welches dem Verein helfen könnte. Sofort wurde der Kontakt zu Joona Rihkola aufgenommen und er wurde zu einem dreitägigen Trainingslager eingeladen. “Ich habe von Deutschland bisher immer nur Gutes gehört, es ist die größte Industrienation in Europa und das ist faszinierend. Vor dem Trainingslager war ich noch nie in Deutschland und Döbeln ist eine sehr sehr schöne Kleinstadt.” so der Döbelner Neuzugang auf die Frage was ihn dazu bewegt nach Deutschland zu kommen. Und wieso er sich für den UHC Döbeln entschieden hat begründete der Finne so: “Ich habe ein wenig überlegt und mir die letzte Saison des UHC Döbeln 06 angeschaut, diese war gut. Ich denke ich kann die letzte Nuance beisteuern, damit wir unser Ziel schaffen können.”  

Über diese Verstärkung im Team freut sich auch Spielertrainer Maximilian Thomas: “Ich finde es gut, dass er diesen Schritt wagt und uns diese Saison verstärken wird. Joona passt sehr gut in die Mannschaft und ich bin froh, dass der Transfer jetzt in trockenen Tüchern ist.”

”Nach dem, was ich beim ersten Trainingslager von ihm gesehen habe, ist er unglaublich ruhig und sicher am Ball. Er kann aber auch offensiv sehr gut agieren und das obwohl er erst seit fünf Jahren spielt. Zudem bringt er nochmal frischen Wind in die Mannschaft, was uns gerade jetzt sehr zugute kommt.” so schilderte Maximilian Thomas seine erste Einschätzung zu seinem neuen Spieler.

In der Muldenstadt hofft man nun, dass der Neue das Team qualitativ nochmal ein gutes Stück nach vorne bringt. Seine Ziele für diese Saison hat Joona Rihkola bereits vor Augen: “Ich will das Team nach vorne bringen und es auch durch Tore unterstützten. Mein Ziel wird es sein, zehn Tore zu erzielen.” Seine ersten Eindrücke vom Trainingslager schildert der junge Finne folgendermaßen: “Das ganze Team war super drauf und ich wurde klasse aufgenommen. Ich möchte nun schnell Deutsch lernen, damit ich auch wirklich mit jedem im Team reden kann. Besonders mit Daniel Bachmann habe ich während und nach dem Trainingslager viel gesprochen und geschrieben. Er wird für mich wie ein großer Bruder sein, während meiner Zeit in Deutschland.” Über seine neuen Mitstreiter sagte Joona: “Das Team hat viel Potential und ich denke dass wir eine gute Saison spielen werden und dann am Ende ordentlich feiern können.”

Den Startschuss in diesen floorballreichen Samstag wird die Döbelner U17 machen, diese spielen ab 9:00 Uhr gegen den UV Zwigge 07 und ab 13:15 Uhr gegen den SC DHfK Leipzig. “Nach vier spielen ohne Sieg müssen wir jetzt die Trendwende schaffen.” so Hendrik Tzschoppe Trainer der U17 des UHC Döbeln 06 vor der bevorstehenden Herausforderung.

Nach über 10 Jahren ist Schluss

Von Hendrik Tzschoppe.
Gunnar Liebig wird den UHC Döbeln 06 aus beruflichen Gründen verlassen. Seit 2006 spielte Gunnar für den UHC und ist seit gut drei Saisons eine tragende Rolle in der ersten Herrenmannschaft. Den Fans wird Gunnar Liebig sicher mit seinem sehenswerten Treffer gegen Weißenfels im Gedächtnis bleiben. Damals traf er im Pokalhalbfinale gegen den späteren Pokalsieger mit einem satten Schuss in den Winkel zur zwischenzeitlichen eins zu null Führung.

Die Fans müssen sich allerdings nicht komplett von Gunnar Liebig verabschieden. Da es ihn beruflich nach Leipzig zieht, wird Gunnar Liebig in der kommenden Saison für den direkten Ligakonkurrenten SC DHfK Leipzig auflaufen. Somit steht fest, dass er in der nächsten Saison definitiv einmal in der Döbelner Stadtsporthalle spielen wird. Dann allerdings nicht im Schwarz-Gelben Trikot, sondern im Grün-Weißen. „Spiele gegen den alten Verein sind immer etwas ganz besonderes. Die Spiele werden meine persönlichen Highlights der Saison. Ich freue mich darauf alle wiederzusehen und hoffe natürlich auf spannende und faire Spiele.” so Gunnar Liebig auf die Frage, was er über die Duelle gegen seinen alten Heimatverein denkt.

Zum Abschied hatte er noch ein paar Worte für sein altes Team sowie an die Fans und Verantwortlichen des Vereins. „Man kann allen Verantwortlichen im Hintergrund und auch den Fans nur einen riesiges Dankeschön aussprechen. Letzten Endes sind sie es, die es uns ermöglichen, unser Hobby auszuüben. Und mit der Mannschaft habe ich zum Großteil schon von klein auf zusammen gespielt, es gab gute und weniger gute Zeiten, aber es hat zu jedem Zeitpunkt Spaß gemacht.”

Wir danken für die Zeit Gunnar und wünschen dir sportlich sowie beruflich natürlich nur das Beste.

Mit der Mannschaft ist viel möglich

Max Thomas ist seit zwei Spielzeiten Kapitän des Zweitligisten vom UHC Döbeln 06. Wir blicken nun gemeinsam mit ihm auf die vergangene Saison zurück und wagen einen kleinen Ausblick auf die Neue.

Grüß dich Max, schön dass es mit dem Interview geklappt hat.

Hallo, vielen Dank für die Einladung.

Der Trainingsstart für die Saison 2017/18 steht vor der Tür, trotzdem möchte ich gemeinsam mit dir nochmal auf die vergangene Saison schauen. Ihr habt die Saison als Tabellendritter abgeschlossen, wie zufrieden bist du damit?

Ich denke, wir können mit dem dritten Platz zufrieden sein. Hätten wir allerdings immer so souverän gespielt, wie unsere ersten drei Spiele, dann wäre sicher mehr für uns drin gewesen. Wenn man aber bedenkt, was alles während der Saison passiert ist, geht der dritte Platz vollkommen in Ordnung.

Damit sprichst du sicher euren damaliger Trainer Tom Herrmann an, welcher kurz vor Rückrundenbeginn von all seinen Ämtern zurückgetreten ist. Wie hast du das damals aufgenommen und wie denkst heute darüber?

Unter anderem ja. Natürlich trifft einen das sehr, aber wenn man das Ganze mit ein wenig Abstand betrachtet, war es das Beste für beide Parteien. Ich muss da Tom auch meinen Respekt aussprechen. So eine Entscheidung triffst du nicht einfach so.

Da hast du natürlich recht. Was sind die anderen Geschehnisse die du ansprichst?

Ich denke, wir hatten gerade im Pokal etwas Pech. Insgesamt 3000 km an drei Wochenenden sind schon unglücklich. Natürlich ist das keine Ausrede, aber das war diese Saison besonders prägnant.

Kommen wir noch einmal auf euren Trainerposten zu sprechen. Nachdem Tom Hermann gegangen ist, hat Tim Klosz als Interimstrainer für die restliche Saison die Stricke in die Hand genommen. Zur neuen Saison 2017/2018 kehrt er allerdings nach Chemnitz zurück, um dort wieder als Spieler zu agieren. Inwiefern kannst du diesen Schritt nachvollziehen?

Ich fand es sehr gut, dass sich Tim dieser Aufgabe angenommen hat, das brachte uns nochmal ein ganzes Stück nach vorne. Im Namen des Teams deshalb nochmal Danke an dieser Stelle. Seine Entscheidung kann ich voll und ganz nachvollziehen. Er ist noch jung und sehr ambitioniert. Ich denke, das kann ihm keiner verübeln.

Du bist nun seit zwei Jahren Kapitän der ersten Herrenmannschaft. Was ist das für ein Gefühl, Kapitän eines Teams zu sein, in dem du seit sieben Jahren spielst?

Es ist natürlich immer sehr aufregend. Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich nie damit gerechnet habe, dass ich eines Tages Kapitän dieser Mannschaft sein werde. Das Gefühl, diese Mannschaft aufs Feld zu führen ist immer wieder überwältigend.

Das klingt doch super. Du bist eine tragende Säule des Teams, das zeigt auch deine Statistik in der noch laufenden Saison. In 12 Spielen hast du zehn Tore geschossen und acht Tore aufgelegt. Damit bist du zweitbester Döbelner. Wie zufrieden bist du mit deiner Saisonleistung?

Mit mir persönlich bin ich nie zufrieden. Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich auch nicht. Betrachtet man jetzt allerdings die Scorerliste, ist da auf jeden Fall noch viel Luft nach oben. Abgesehen davon geht es mir viel mehr darum, meinem Team ein guter Kapitän zu sein. An die Scorerpunkte denke ich da nicht.

Das klingt sehr ehrenvoll. Trotzdem wirst du für dich persönlich Ziele haben, also wo soll dich deine sportliche Karriere noch hinführen?

Danke. Definitiv wieder zurück in die erste Bundesliga. Das ist mein Traum. Wie lange das dauert, kann keiner sagen, aber da will ich hin und das natürlich mit dem UHC Döbeln.

Das hören die Fans sicher gerne. Ihr seid ja noch ein recht junges Team. Was glaubst du, wo kann der Weg noch hinführen?

Ich denke an Potenzial mangelt es uns nicht, eher am Trainer. Abgesehen davon, haben wir sicher das Zeug dazu, wieder in die erste Bundesliga aufzusteigen. Dazu müssen dann aber alle mitziehen. Wann es soweit ist, kann natürlich keiner sagen, aber mit der Mannschaft ist viel möglich.

Momentan steht ihr erstmal wieder ohne Trainer da. Wie ist deine Einschätzung zur momentanen Lage und was wäre deine Wunschvorstellung für die Zukunft?

Ich würde mir einen Trainer wünschen. Natürlich haben wir unsere Ines, die uns seit vielen, vielen Jahren immer auf ein physisch hohes Niveau  bringt. Aber ohne die richtige Taktik können wir diese Stärke nicht komplett ausspielen. Ich freue mich sehr auf die Saisonvorbereitung. Wenn dann auch noch die Trainingsbeteiligung stimmt, bin ich schon mal zufrieden.

Zum Abschluss noch eine Frage zur neuen Saison. Der SG Ingolstadt / Nordheim und der FC Rennsteig Avalanche haben den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd/Ost geschafft und sind somit in der kommenden Saison eure Gegner. Wie schätzt du die beiden Aufsteiger ein?

Wir wissen, dass der FC Rennsteig Avalanche definitiv kein einfacher Gegner wird, mehr aber auch nicht. Ingolstadt kenne ich persönlich noch aus früheren Jahren, es waren immer spannende Spiele gegen die Ingolstädter. Wie sich die Mannschaft seitdem entwickelt hat, weiß ich natürlich nicht und kann nur sagen, dass ich mich riesig auf die neue Saison freue. Nicht zuletzt, weil wir auch auf noch „unbekannte“ Mannschaften treffen.

Ich bedanke mich bei dir für das wunderbare Interview und wünsche dir und deinem Team für die kommende Saison die bestmöglichsten Erfolge.

Es hat mich sehr gefreut. Vielen Dank. Bis bald!

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Spielplan 2017/2018

Alle Spieltage, alle Teams, alle Termine auf einem Blick! Ladet euch hier den kompletten Spielplan herunter:
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Wichtiger Hinweis

+++ außerordentliche Mitgliederversammlung +++
Am 05.06.2018 findet die außerordentliche Mitgliederversammlung 2018 statt! Die Versammlung beginnt um 19:00 Uhr im Welcome Wellness Sport- und Freizeitpark Döbeln! Bitte weitersagen! Wir freuen uns auf euer zahlreiches Erscheinen!
+++ Auf geht´s UHC! +++

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